Herzlich Willkommen in der Abteilung für Neurologie des Klinikums Friedrichshafen
Chefarzt:
PD Dr. med. Roman Huber
Sekretariat:
Frau Stenmans
E-Mail:
r.stenmans@klinikum-fn.de
Tel.: 07541 / 96-1901
Fax: 07541 / 96-1176
Klinikum Friedrichshafen GmbH
Röntgenstr. 2
D-88048 Friedrichshafen
Dr. med. A. Unrath (leitender Oberarzt)
Dr. med. C. Hendrich (Assistenzärztin)
Dr. med. M. Siahidoozazar (Assistenzarzt)
Frau A. Ferger (Assistenzärztin)
In der im Jahr 2011 neu gegründeten Neurologischen Klinik werden rund um die Uhr Erkrankungen des Gehirns, der Hirnhäute, des Rückenmarks, der Nerven und der Muskeln untersucht und behandelt.
Zu den typischen neurologischen Krankheitsbildern wird unter anderem der
Schlaganfall oder die
Epilepsie gezählt. Aber auch chronisch neurodegenerative Krankheiten wie z.B. die
Parkinson-Erkrankung oder die
Multiple Sklerose und die
Alzheimer-Erkrankung sind Teil des Behandlungsspektrums. Ein wichtiger Teil der behandelten Patienten leidet auch an Erreger-bedingten entzündlichen Erkrankungen wie die
Hirnhautentzündung,
Gürtelrose oder
Borrelien-verursachte Störungen. Wirbelsäulenerkrankungen mit Beeinträchtigungen des Rückenmarks und der hier austretenden Nervenwurzeln zum Beispiel im Rahmen von Bandscheibenvorfällen oder Spinalkanalstenosen werden meist in Zusammenarbeit mit den Kollegen der Neurochirurgie betreut.
Typische Symptome der oben genannten Erkrankungen sind unter anderem Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen, Sprachstörungen, Steifigkeit und Zittern, Gleichgewichtsstörungen und Schwindel sowie Sehstörungen. Darüberhinaus deuten auch Gedächtniseinbußen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen und Muskelverschmächtigungen auf neurolgische Erkrankungen hin. Für den Fall eines plötzlichen Auftretens insbesondere der ersteren Symptome ist eine umgehende Einweisung in das Krankenhaus meist mittels Notarzt notwendig.
Ein Schwerpunkt der Klinik ist die Versorgung akuter Schlaganfälle. Hierfür besteht eine spezialisierte Schlaganfalleinheit (Stroke Unit), auf der Patienten kontinuierlich überwacht und diagnostische und therapeutische Maßnahmen rasch umgesetzt werden. Für eine ausführlichere Beschreibung des Krankheitsbildes und notwendiger Maßnahmen benützen sie bitte den oben stehenden Link .
Für die diagnostische Untersuchung neurologischer Erkrankungen stehen modernste Geräte zur Verfügung, die ein sehr breites diagnostisches Spektrum umfassen. Dies beinhaltet unter anderem die Durchführung der Ultraschalluntersuchung der Hals- und Kopfgefäße (extra- und intrakranielle Doppler-/Duplexuntersuchung) [Bild extra/intra], die Ableitung von Hirnströmen (Elektroenzephalographie, EEG) [Bild EEG] ggf. auch über 24 Stunden (LZ-EEG) und unter Videoaufzeichnung (Video-EEG). Zahlreiche elektrische Messungen wie die Bestimmung evozierter Potentiale oder die Neurographie (AEP, VEP, SEP, MEP und NLG) untersuchen die Funktionsfähigkeit der Nerven im Bereich der Extremitäten sowie die Leitung dieser Impulse zum bzw. vom Gehirn. Ergänzend hierzu kann die Muskulatur auf Folgen von Nervenerkrankungen untersucht werden, welche von eigenständigen Erkrankungen der Muskeln abgegrenzt werden müssen (Elektromyographie, EMG).
Die gängige für die Neurologie notwendige bildgebende Diagnostik einschließlich CT und CT-Angiographie, MRT und DSA wird im Haus durchgeführt. Auch interventionell endovaskuläre Eingriffe (z.B. intraarterielle Fibrinolysen, Carotisstents usw. erfolgen in Kooperation mit der Röntgenabteilung des Hauses.
In Kooperation mit der Gefäßchirurgischen Abteilung des Hauses [Link] erfolgen offene Eingriffe an Halsschlagadern, bei denen in Folge von Einengungen der Arterien die Gefahr eines Schlaganfalles gegeben ist oder bereits Durchblutungsstörungen des Gehirns stattgefunden haben.
In Kooperation mit der Kardiologischen Abteilung des Hauses können Schlaganfall-verursachende höhergradige Herzrhythmusstörungen diagnostiziert und mittels modernster Therapiemöglichkeiten diagnostiziert (zum Beispiel Event-Recorder-Implantation) und behandelt (zum Beispiel Ablation) werden.
Schlaganfall – eine Volkskrankheit
Extrapyramidal-motorische Bewegungsstörungen