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Zentrum für minimalinvasive Chirurgie


Zentrum für minimalinvasive Chirurgie

Zentrum für minimalinvasive Chirurgie
 
Der Chefarzt der Chirurgischen Klinik I hat eine spezielle Ausbildung durchlaufen, wie sie von der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Minimalinvasive Chirurgie (CAMIC) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie vorgesehen ist.
Zusätzlich verfügt die Klinik über zwei weitere Fachärzte, die sich in dieser Operationstechnik spezialisiert haben. Dadurch, dass mehrere Chirurgen diese Technik beherrschen, ist die Minimalinvasive Chirurgie jederzeit durchführbar.
 
Zusätzlich führen auch andere Abteilungen des Klinikums Friedrichshafen Operationen in mimalinvasiver Technik durch. So werden in der Abteilung für Urologie z. B. Nierenentfernungen und Entfernung der Prostata bei Krebserkrankungen laparoskopisch vorgenommen. In der Abteilung für Gynäkologie werden die Operation gutartiger Tumore der weiblichen Geschlechtsorgane und Gewebsgewinnungen im Bauchraum minimalinvasiv durchgeführt.
 
Dadurch steht die minimalinvasive Chirurgie in der Klinik für Chirurgie I wie am Klinikum
Friedrichshafen insgesamt – entsprechend den Anforderungen an ein Zentrum – auf sehr breiter Basis.
 
Was bietet die Chirurgische Klinik I des Klinikums Friedrichshafen im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie ?
 
Die Chirurgische Klinik I bietet ein breites Spektrum von Operationen in minimal invasiver Technik an.. Die cholezystektomie (Gallenblasenentfernung) und Appendektomie (Blindarmentfernung) gehören seit Jahren zum Routineprogramm. Ebenso wird die Leistenbruchoperation seit längerem in minimal invasiver Technik vorgenommen. Dabei bevorzugen wir eine spezielle Technik, die auf das Eingehen in den Bauchraum mit möglicher Verletzung von inneren Organen verzichtet. In den Jahren 2003 und 2004 wurden dann zahlreiche weitere Operationen in der schonenden minimal invasiven Technik neu eingeführt. Dazu gehören Operation bei Refluxkrankheit (chronisches Sodbrennen), die Entfernung gutartiger Magen – und Speiseröhrentumore, unter bestimmten Umständen die Klebung von Leber und Milz nach Verletzungen und die Teilentfernung des Dickdarms bei Divertikulitis.
 
 
Nur an wenigen Kliniken in Deutschland werden Dickdarmtumore in minimal invasiver Technik entfernt (nach Umfragen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in weniger als 5% der deutschen Kliniken). Grund dafür ist wohl zum einen die fehlende technische und operative Erfahrung. Zum anderen wurde die Möglichkeit des radikalen Operierens (insbesondere die ausreichende Entfernung von möglicherweise befallenen Lymphknoten) in dieser Technik bezweifelt. Mehrere wissenschaftliche Studien mit großen Patientenzahlen haben mittlerweile aber belegen können, dass bei entsprechender Expertise der Operateure kein Unterschied in der Radikalität besteht und die Langzeitprognose für die Patienten gleich ist. Eine der wissenschaftlichen Studien hat für minimal invasiv operierte Patienten sogar einen Prognostischen Vorteil erbracht. Es wurde spekuliert, ob dies durch eine Schonung des Immunsystems durch das geringere Operationstrauma bedingt ist. In jedem Fall kann auch für Patienten mit Dickdarmtumoren die minimal invasive Technik genutzt werden, um den Blutverlust während der Operation zu minimieren, die Schmerzen nach der Operation deutlich zu verringern, die Erholungsphase für die Darmtätigkeit zu verkürzen und so die Rekonvaleszenz und damit den Krankenhausaufenthalt des Patienten insgesamt zu verkürzen. In der Chirurgischen Klinik I des Klinikums Friedrichshafen wird die minimal invasive Entfernung von Dickdarm- und Enddarmtumoren seit 2003 durchgeführt.
2005 erfolgte dann der weitere Ausbau der MIC durch Einführung der minimal invasiven Schilddrüsenchirurgie und minimal invasiven Chirurgie der Nebenniere.
 
Diese Aktivitäten haben dazu geführt, dass die Klinik für Allgemein-, Viszeral – und Gefäßchirurgie im Jahre 2005 durch die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Minimal Invasive Chirurgie (CAMIC) der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie anerkannt wurde.
 
 

VERANSTALTUNGEN:
15.02.12
mittwochs im mukiz


02.03.12
Medizin vor Ort


03.03.12
Kreißsaalführung



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