
„Ich freue mich außerordentlich auf die Aufgabe und die Position. Es ist eine große Herausforderung, der ich mich gerne stelle.“, verriet Priv.-Doz. Dr. Thorsten Lehmann am Abend vor seinem ersten Arbeitstag als Chefarzt der Chirurgischen Klinik I des Klinikums Friedrichshafen.
Im Beisein vieler Führungskräfte des Klinikums, der Mitarbeiter der Chirurgischen Klinik I, niedergelassener Ärzte, seiner Familie und seines Ordinarius vom Universitätsklinikum Tübingen, Prof. Dr. Alfred Königsrainer, wurde Priv.-Doz. Dr. Lehmann herzlich begrüßt. „Viele Gäste wollen Zeuge sein von diesem Wandel im Klinikumsgeschehen“, so Johannes Weindel, Geschäftsführer der Klinikum Friedrichshafen GmbH. Nach einer Vakanz von weniger als einem halben Jahr hat die Chirurgische Klinik I nun wieder einen Chefarzt, der sich unter den 26 Bewerbern durchgesetzt hatte und auch die erste Wahl des Aufsichtsrats im ersten Wahlgang war.
Priv.-Doz. Dr. Thorsten Lehmann wurde vor 45 Jahren in Weingarten geboren, wuchs in Karlsruhe auf, studierte an der Universität Heidelberg Medizin, schloss sein Studium 1992 mit dem dritten Staatsexamen ab. 1995 promovierte er in Heidelberg (magna cum laude), bekam seine Anerkennung als Arzt für Chirurgie 2002, habilitierte sich 2004 für das Fach Chirurgie an der Charité und erhielt 2008 die Schwerpunktbezeichnung Viszeralchirurgie. „Beim Erfolg schauen alle auf die Früchte und niemand auf die Wurzeln“, so Johannes Weindel bei der Begrüßung. Die Wurzeln seien im Fall des neuen Chefarztes in dessen Vita klar zu erkennen „Respekt, eine beachtliche Karriere“, gratulierte der Klinikums-Geschäftsführer.
Das fachliche Können und Wissen des neuen Chefarztes, gepaart mit dessen sozialen und emotionalen Intelligenz seien die besten Voraussetzungen dafür, dass „sich die Bevölkerung in besten Händen fühlen kann, wenn sie Hilfe braucht“. „Ich habe die Früchte wachsen sehen, Sie dürfen sie jetzt ernten“, nahm Prof. Dr. Alfred Königsrainer, bisheriger Chef des neuen Chefarztes, den Gedanken von Johannes Weindel auf: „Sie haben eine gute Wahl getroffen“, gratulierte er dem Klinikum zum neuen Chefarzt.
Johannes Weindel bedankte sich ausdrücklich beim Ersten Oberarzt Dr. Jürgen Kies, der während der Vakanz die Chirurgische Klinik I kommissarisch leitete und in die neue Ära unter Dr. Lehmann führte. Dieser ist ein ausgewiesener Spezialist der Viszeralchirurgie, besonders der Onkologischen Chirurgie, Transplantationschirurgie, Minimal-invasiven Chirurgie und Endokrinologischen Chirurgie. Seine beiden Oberärzte Dr. Kies und Dr. Frank Aspacher werden auch künftig fachlich für das wichtige Teilgebiet Gefäßchirurgie verantwortlich sein. Seine primäre Maxime als neuer Chefarzt beschrieb er selbst so: „Die adäquate beste Versorgung der Patienten steht im Mittelpunkt jeglicher Tätigkeit“.