"Silberhochzeit" im Klinikum
Seit 25 Jahren operiert der Augenarzt Dr. Johannes Gertz seine Patienten im Klinikum
Friedrichshafen. Mehr als 30 000 Mal konnte in dieser Zeit Menschen, die unter der Eintrübung der Augenlinse (grauer Star) leiden, geholfen werden. Mit seinem Team steht der Augenarzt, dessen Praxis sich in der Häfler Innenstadt befinde, montags und mittwochs am OP-Tisch. Rund zehn Minuten dauert der Eingriff, bei dem über einen inzwischen nur noch 2,5 mm großen Schnitt, eine kleine faltbare Kunststofflinse in den Augapfel eingesetzt wird, nachdem zuvor die eingetrübte natürliche Augenlinse mittels Ultraschall abgesaugt wurde.
Die zumeist älteren Patienten werden nur lokal betäubt und können anschließend mit einen kleinen Augenverband aber auf eigenen Füßen den OP-Saal wieder verlassen. Mit den Kunstlinsen werden gleichzeitig bestehende Sehfehler ausgeglichen. „Standard sind Linsen mit UV- und Blaulichtfilter. In Einzelfällen“, so erkärt Dr. Gertz, werden auch Linsen zur Korrektur der Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) und multifokale Linsen implantiert.
Bild: Das Augen-OP-Team des Klinikums(von links) Gabi Indlekofer, Heidi Much und Christel Stahl
assistiert seit vielen Jahren Dr.Gertz bei seinen Operationen im Klinikum Friedrichshafen