Klinikum Friedrichshafen GmbH Logo Stadt Friedrichhafen
  Über uns  
  Fachabteilungen  
  Besucher & Patienten  
  Aktuell  
   +49(0)7541 / 96-0    Kontakt    Anfahrt
  Suche  Sitemap    Drucken    Besuchszeiten  
Startseite
Veranstaltungen
Pressespiegel
Stellenangebote
Stellenangebote intern


Aktuelles

Spatenstich für eine Bahnbrechende Entscheidung
 
Klinikum Friedrichshafen startet offizielle Bauphase für das Mutter-Kind-Zentrum

In einer Regenpause griffen vor dem Klinikum Friedrichshafen für das neue Mutter-Kind-Zentrum zum Spaten (von links): Johannes Weindel, Geschäftsführer des Klinikums, Oberbürgermeister Josef Büchelmeier, Baden-Württembergs Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz, Norbert Zeller (MdL) und Chefarzt Dr. Udo Radlow. Bild: Klinikum

Als „denkwürdig“ bezeichnete Johannes Weindel, Geschäftsführer der Klinikum Friedrichshafen, den gestrigen Freitag. Nach „nur zwei Jahren Vorplanung“ wurde gestern mit dem Spatenstich für das neue Mutter-Kind-Zentrum offiziell das Ende der Planungsphase und der Beginn der Bauphase eingeläutet.

Auch für Baden-Württembergs Arbeits- und Sozialministerin, Dr. Monika Stolz, war dies ein „schöner Termin am Tag vor Nikolaus“. Das Land bezuschusst das 18,5 Millionen-Euro-Projekt, das im Herbst 2010 in Betrieb genommen werden soll, mit 10 Millionen Euro. Da die förderfähigen Kosten bei 10,7 Millionen Euro liegen, also beinahe zu 100 Prozent. „Die stationäre Versorgung hat hier eine lange Tradition und das, was heute begonnen wird, ist ein weiterer Meilenstein“, so die Ministerin. Damit werde deutlich unterstrichen, dass das Land zu seiner Verantwortung gegenüber den Krankenhäusern steht. Friedrichshafen Oberbürgermeister Josef Büchelmeier, der auch Aufsichtratsvorsitzender der Klinikum Friedrichshafen Gmbh ist, freute sich über die „extrem hohe Förderquote, wie es kaum ein anderes Krankenhaus derzeit erhalten hat“.

Die Gesamtkosten von 18,5 Millionen Euro teilen sich das Land, die Stadt Friedrichshafen übernimmt fünf Millionen Euro und 3,5 Millionen Euro erwirtschaftet das kommunale Klinikum selber. Das Klinikum Friedrichshafen stehe sehr gut da und werde nach „2007 auch 2008 schwarze Zahlen schreiben“, so der Aufsichtsratsvorsitzende. Mit dem Mutter-Kind-Zentrum werde ein sehr gutes Angebot für die Familien in der Region geschaffen.

Nach Bauende werden die Kinderklinik und Teile der Frauenklinik unter einem Dach kommen, was Dr. Stolz als „wichtige Maßnahme, um das Krankenhaus Wettbewerbs- und Zukunftsfähig zu machen“, bezeichnete. Das interdisziplinäre und interprofessionelle Konzept, das künftig im Mutter-Kind-Zentrum umgesetzt wird, setzt den Schlussstrich unter die Zentrenbildung im Klinikum: Nach ZOM (Zentrum Operative Medizin), ZIM (Zentrum Innere Medizin), KOMFORTplus sollen nun im Mutter-Kind-Zentrum die Kompetenzen der Pädiatrie mit Teilen der Gynäkologie verschmelzen.

Die Zahl der Betten wird sich nicht erhöhen, insgesamt stehen derzeit 400 Betten in der Akutmedizin zur Verfügung, 55 davon werden dem Mutter-Kind-Zentrum zugeordnet. Dort wird dann auch ein neuer und größerer Kreißsaal vorhanden sein in dem das beschlossene Feng-Shui-Konzept verwirklicht wird.

Dr. Udo Radlow, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche, und interner Projektleiter Mutter-Kind-Zentrum bezeichnete die Entscheidung dafür als „Bahnbrechende“ und versprach auch künftig eine „hoch spezialisierte Versorgung aus einer Hand“, die bald unter einem Dach stattfindet.


© Klinikum Friedrichshafen GmbH Home | Login | Seite weiterempfehlen | Kontakt | Impressum